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Worauf es ankommt...

„Es geht nicht darum, der Beste zu sein. Nicht was, sondern WIE!“ schreibt eine gute Freundin. Ziemlich aufbauend, der Spruch. Befinde ich mich doch grade in etwas, dass ich Lebenskrise nennen würde. Ich kann nichtmal definieren, warum das so ist. Denn eigentlich müßte ich doch mehr als glücklich sein. Ich studiere endlich wieder, ich habe eine riesige Wohnung, ganz für mich alleine, ich kann hier machen was ich will und niemand stört sich daran. Mein Studium macht auch Spaß Aauch wenn einige meinen, Geschichte und Recht passen nicht zusammen, es macht doch Laune, sich in die Sachen reinzudenken und ein wenig tiefer in die Matierie zu tauchen, als in der Schule. Vielleicht liegt es aber auch nur am Wetter, das zurzeit nur noch grau und regnerisch ist. Ich liebe das Meer und am Meer zu studieren ist schon wunderschön. Bei den Wolken da draußen möchte man sich dann aber doch lieber nur noch in der Wohnung verkriechen, literweise Tee trinken und den Herrgott einen guten Mann sein lassen...

Zurück zu der Lebenskrise. Ich glaube, das Gute an dem Studium ist, dass ich hier einmal in Ruhe über das gesamte letzte Jahr nachdenken kann. Angefangen hat eigentlich alles damit, dass ich mein erstes Studium abgebrochen habe. Ich wollte einfach nicht Sekretär werden, verständlich, oder!? Jedenfalls habe ich dann ein Jahr mit zahlreichen Jobs verbracht. Ich war bei der Zeitung, beim Fernsehen und habe mich in einem Buchladen hinter den Tresen gestellt. Ich lebte schon alleine und konnte auch eine Wohnung haben...an sich ein gutes Leben. Aber es füllt nicht aus! Ständig das selbe zu machen. Selbst bei der Zeitung kommt irgendwann Routine auf und wenn man drei Sachen auf einmal macht, dann macht man doch nichts richtig... Über meine Familie und meine Freunde kann ich nachdenken und mir mal so alles auseinander nehmen. Nehmen wir zum Beispiel Mitch. Lange Zeit dachte ich, dass er mein bester Freund sei. Allerdings hat er seit einem Jahr eine Freundin und seit dem bin ich scheinbar gestorben. Wenn ich mich nicht melde, dann tut er es auch nicht. Nicht dass ich auf das Mädchen eifersüchtig wäre, ich gönne sie ihm. Nur, dass man gleich seine Freunde vernachlässigt muss nicht sein. Wenn das nicht schon schlimm genug wäre, kommt noch dazu, dass er mir Vorwürfe macht, dass ICH mich nicht melde. Verkehrte Welt...

Meine Familie ist auch ein ziemlicher Haufen Chaoten, meine kleinen Schwestern drehen langsam immer mehr durch und meine Mutter trennt sich nicht von ihrem Nichtsnutz von Freund... Ist es ein Vorteil, wenn man als Mann einer Frau Kinder macht? Wird man dann nicht rausgeschmissen? Wenn das so ist, dann angele ich mir auch eine schöne Frau, setz mit ihr ein paar Kinderchen in die Welt und kann mich mit ihr immer schmücken!

So oder so, man kommt halt zu so einigen Gedankensprüngen, wenn man alleine lebt. Aber ein Geistesblitz durchfuhr mich heute in der Uni: Wenn ich traurigen Gedanken nachhänge, dann bleiben die irgendwann hängen! Also muss ich mich erstmal auf andere Gedanken bringen, indem ich jetzt ein paar Stimmungslieder höre (Es gibt einen genialen Mix von den Jock Jams. Er heißt „Let's get ready to rumble“ und ist eigentlich ein Stimmungslied für Eishockeystadien. Trotzdem reißt er mit!).

Also: Jock Jams in die Anlage, eine Kippe angezündet und der Abend wird Klasse...vielleicht sollte ich noch im Studentenkeller einen drauf machen und ich habe die Tiefphase für heute überwunden!


Auf Bald, A.B.

30.10.06 18:53
 


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